3 Geist


Geist

* * *

Geist [gai̮st], der; -[e]s, -er:
1. <ohne Plural> denkendes Bewusstsein des Menschen; Fähigkeit, zu denken:
der menschliche Geist; sein lebendiger Geist brachte viele neue Ideen hervor; sein Geist ist verwirrt; seinen Geist anstrengen; sie hat Geist (Scharfsinn, Esprit) und Witz.
Syn.: Grips (ugs.), Grütze (ugs.).
Zus.: Erfindergeist, Forschergeist.
2. Mensch im Hinblick auf seine geistigen Eigenschaften, seine künstlerische oder intellektuelle Begabung:
ein genialer, schöpferischer Geist; er ist ein unruhiger Geist (Mensch).
3. <mit Attribut> <ohne Plural> geistige Haltung; grundsätzliche Einstellung gegenüber jmdm., etwas:
in der Klasse herrscht ein kameradschaftlicher Geist; der Geist der Freiheit; der Geist der Zeit.
Syn.: Denkart, Denkweise, Gesinnung.
Zus.: Gemeinschaftsgeist.
4. geistige Wesenheit:
Gott ist Geist.
5. Gespenst:
gute, böse Geister; Geister beschwören; du siehst ja aus wie ein Geist (siehst ganz blass aus).
Zus.: Berggeist, Burggeist, Erdgeist, Hausgeist, Schlossgeist.

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Geist1 〈m. 1
I 〈unz.〉
1. 〈urspr.〉 Hauch, Atem (als Träger des Lebens)
2. 〈dann〉 das denkende, erkennende Bewusstsein des Menschen, im Unterschied zur empfindenden Seele
3. 〈fig.〉 liebenswürdige, feine, kluge Witzigkeit, Esprit
5. Art, Beschaffenheit, Wollen, Streben, Gesamtheit aller nichtmateriellen Eigenschaften (z. B. einer Person, einer Dichtung, einer Epoche)
● der \Geist der Goethezeit; wir werden bald sehen, wes \Geistes Kind er ist auf welchem geistigen Niveau er steht, wie seine Gesinnung ist; der \Geist Schillers; der \Geist der Zeit ● seinen \Geist anstrengen; seinen \Geist aufgeben, aushauchen sterben; \Geist haben; sein: der \Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach (Matth. 26,41); seinen \Geist sprühen lassen ● der Heilige \Geist; viel, wenig \Geist haben ● im \Geist etwas od. jmdn. vor sich sehen; in jmds. \Geiste handeln; sie führt das Werk ihres Vater in seinem \Geiste weiter; ein Mensch mit (viel) \Geist; ein Mensch ohne (jeden) \Geist; ein Mann von \Geist
II 〈zählb.〉 Alkohol (Himbeer \Geist, Wein\Geist)
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Geist2 〈m. 2
1. Mensch im Hinblick auf seine geistigen Fähigkeiten, sein inneres Wesen
2. Genius, schöpferische Kraft
3. scheinbar wiederkehrender Verstorbener, abgeschiedene Seele, Gespenst
4. Dämon, Teufel
5. menschenähnl. Naturwesen, Elf, Kobold (Erd\Geist, Luft\Geist, Wasser\Geist)
● bist du's wirklich, oder ist es dein \Geist? 〈scherzh.〉 ● der \Geist der Finsternis der Teufel; die Stunde der \Geister Mitternacht bis 1 Uhr ● \Geister beschwören; umgehen: hier gehen \Geister um ● böse, gute \Geister; dienstbarer \Geist 〈umg.〉 Dienstbote; ein edler, führender, großer, überlegener \Geist; sie ist der gute \Geist unseres Hauses 〈fig.〉; solche kleinen \Geister; ein unruhiger \Geist 〈umg.; scherzh.〉 ● von \Geistern besessen sein; du bist wohl von allen guten \Geistern verlassen? du bist wohl nicht ganz bei Verstand?, was denkst du dir eigentlich? [<ahd. geist „Geist im Gegensatz zum Körper, überirdisches Wesen“; zu idg. *gheis- „aufgebracht, außer Fassung, erregt“; zugrunde liegt vermutlich die Vorstellung eines (kultisch) erregten Zustands des Menschen]

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1Geist , der; -[e]s, -e [mhd., ahd. geist, eigtl. = Erregung, Ergriffenheit]:
1. <o. Pl.>
a) denkendes Bewusstsein des Menschen, Verstandeskraft, Verstand:
G. und Körper;
sein G. ist verwirrt;
seinen G. anstrengen;
einen wachen G. haben;
die Errungenschaften des menschlichen -es;
R der G. ist willig, aber das Fleisch ist schwach (ein guter Vorsatz ist zwar oft vorhanden, aber seine Ausführung scheitert an der menschlichen Schwäche; nach Matth. 26, 41);
den/seinen G. aufgeben (1. veraltet, noch ironisch; sterben; nach Klagelieder Jeremia 2, 12. 2. ugs. scherzh.; entzweigehen, nicht mehr funktionieren: die Maschine hat ihren Geist aufgegeben);
den/seinen G. aushauchen (geh. verhüll.; sterben);
jmdm. auf den G. gehen (ugs.; jmdm. äußerst lästig werden);
im Geist[e] (in Gedanken, in der Vorstellung: im G. sind wir bei euch; ich sehe sie im G. vor mir);
b) Scharfsinn, Esprit:
seinen G. sprühen lassen;
eine Unterhaltung voller G. und Witz;
ein Mann von, ohne G.
2. <o. Pl.> Gesinnung; innere Einstellung, Haltung:
der G. der Zeit;
in der Klasse herrscht ein kameradschaftlicher G.;
wir handeln im G. des Verstorbenen (wie es sein Wille gewesen wäre);
… wes -es Kind jmd. ist (… welcher Art jmds. Denken, jmds. Gesinnung in Wirklichkeit ist, wie jmd. tatsächlich eingestellt ist; nach Luk. 9, 55: an ihren Äußerungen erkennt man bald, wes -es Kind sie sind).
3. klares Destillat von unvergorenen, mit Alkohol versetzten Früchten, bes. Beerenfrüchten.
2Geist , der; -[e]s, -er:
1.
a) Mensch im Hinblick auf seine geistigen Eigenschaften:
sie ist ein schöpferischer, genialer G.;
er ist nur ein kleiner G.;
die führenden -er unserer Zeit;
R hier/da scheiden sich die -er (in diesem Punkt gehen die Meinungen auseinander);
große -er stört das nicht (ugs. scherzh.; das bringt mich nicht aus der Ruhe);
b) durch bestimmte Eigenschaften des Wirkens od. Sichverhaltens charakterisierter Mensch:
sie ist der gute G. unseres Hauses;
das Kind ist wirklich ein unruhiger G.;
dienstbarer G. (ugs. scherzh.; Dienstbote, Dienstbotin; nach Hebr. 1, 14).
2. geistige Wesenheit:
Gott ist G.;
der Heilige G. (christl. Rel.; dritte Person der Dreieinigkeit);
der böse G. (Teufel);
der G. der Finsternis (geh.; Teufel).
3. Gespenst, Spukgestalt:
gute, böse -er;
ihm erschien der G. des Toten;
-er beschwören;
du siehst ja aus wie ein G. (siehst ganz blass aus);
von allen guten -ern verlassen sein (ugs.; etw. völlig Unvernünftiges, Törichtes, Konfuses tun).

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I
Geist,
 
Da der Begriff Geist philosophisch (etwa zur Unterscheidung menschlicher Fähigkeiten und Tätigkeiten von sonstigen Gegebenheiten) beziehungsweise metaphysisch und auch theologisch vorbelastet ist (Betrachtung des Geistes als einen vom Körper unterschiedlichen Wesensteil des mit Vernunft und Willen begabten Menschen), empfiehlt es sich, in der Psychologie lediglich von den geistigen Funktionen zu sprechen. Es lassen sich vier geistige Funktionen unterscheiden: Aufnahme, Speicherung, Verarbeitung und Ausgabe von Information. Die Informationsaufnahme (Input) geschieht durch die Sinnesorgane (Sensoren; v. a. Auge und Ohr). Gespeichert wird Information im Gedächtnis. Die Informationsverarbeitung wird, soweit sie sich auf den Menschen (und hoch entwickelte Tiere) bezieht, Denken genannt. Der Ausgabe (Output) von Information dienen v. a. die (gesprochene und geschriebene) Sprache und die Zeichensprache.
 
II
Geist
 
[althochdeutsch eigentlich »Erregung«], ursprünglich das sich im Zustand der Ekstase äußernde Erleben, allgemein Sinn, Bedeutung, Gehalt einer Tätigkeit oder Sache, die Gesinnung einer Person oder Gruppe; auch Scharfsinn in besonders geschliffener Form (Esprit).
 
Geist in philosophischem Sinn bedeutet Denken, Vernunft, Bewusstsein als die über das Sinnliche und Materielle hinausreichende Seite des menschlichen Seins. An diesem immateriellen Teil der Wirklichkeit lässt sich die Intelligenz von deren objektiviertem Niederschlag in allen schöpferischen Gebilden des Menschen (etwa in der Sprache) unterscheiden. Nach seiner Bedeutung hebt der Geist den Menschen nicht nur über die körperliche Dingwelt und die unmittelbare sinnliche Wahrnehmung hinaus, sondern erlaubt ihm zugleich den Zugang zu einer übergeordneten intelligiblen Welt, der des Absoluten (absolut). Dieser Begriffsbestimmung liegt je nach dem philosophischen Ausgangspunkt eine in ihrer Intensität wechselnde Unterscheidung, oft sogar ein Gegensatz (Dualismus) von Geist und Materie, von denkender Substanz (Erkennendes) einerseits und ausgedehntem Stoff (Erkanntes) andererseits zugrunde. Als Erste im Abendland haben Heraklit und Anaxagoras vom Geist als einer ordnenden Weltkraft gesprochen: vom Logos als einer der Welt innewohnenden, aber letztlich undurchschaubaren Allvernunft der eine, vom Nus als dem zweiten Prinzip nach der Materie, dem die Ordnung des Kosmos zufalle, der andere. Platon bezeichnet als Geist die »ewige Selbstschau des Ewigen«, Aristoteles »das sich selbst denkende Denken«; beiden gemeinsam ist die scharfe Trennung des vernünftigen (Geist tragenden) Seelenteils vom vegetativen und animalischen. Anschließend an I. Kant, für den der Geist das durch Ideen belebende Prinzip des Gemüts ist, wurde diese Lehre vom deutschen Idealismus fortgebildet. Der Geist greift hier über sich hinaus und nimmt auch die Natur in sich hinein, deren Wahrheit und Erstes er ist. Nach G. W. F. Hegel entwickelt sich der Geist in drei Stufen: der »subjektive« Geist als das Vermögen zur Abstraktion, die Denk- und Reflexionskraft, der »objektive« Geist als der Inbegriff für alle bedeutungstragenden, sozial bezogenen menschlichen Tätigkeiten (Sprache, Wissenschaften, Künste) und der »absolute« Geist als der sich selbst begreifende, »an und für sich seiende« Geist, der sich in Kunst, Religion und Philosophie offenbart. In anderen philosophischen Systemen wird der Geist metaphysisch abgewertet (A. Schopenhauer, F. Nietzsche); L. Klages sah im Geist schließlich ein lebensfeindliches Prinzip, das der Seele entgegentritt. In neuerer Zeit wird der Begriff Geist wenig gebraucht, unter dem Einfluss des Neopositivismus sogar vermieden. - In der philosophischen Systematik wird die selbstständige Wirklichkeit des Geistes vom Materialismus verneint, der Idealismus nimmt ihn als über der Materie stehend an, der Spiritualismus schließlich kennt nur ein geistiges Sein. (Heiliger Geist, Nus, Pneuma, Seele)
 
 
H. Freyer: Theorie des objektiven G.es (31934, Nachdr. 1966);
 M. Blondel: Das Denken, 2 Bde. (a. d. Frz., 1953-56);
 N. Hartmann: Das Problem des geistigen Seins (31962);
 K. Rahner: G. in Welt (31964);
 L. Klages: Der G. als Widersacher der Seele (Neuausg. 51972);
 G. W. F. Hegel: Phänomenologie des G.es (Neuausg. 21975);
 
Analyt. Philosophie des G.es, hg. v. P. Bieri (1981);
 G. Ryle: Der Begriff des G.es (a. d. Engl., Neuausg. 1982).
 

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1Geist, der; -[e]s, -e [mhd., ahd. geist, eigtl. = Erregung, Ergriffenheit]: 1. <o. Pl.> a) das denkende Bewusstsein des Menschen, Verstandeskraft, Verstand: G. und Körper; sein G. ist verwirrt; seinen G. anstrengen; einen wachen, schöpferischen G. haben; den G. befriedigen; die Errungenschaften des menschlichen -es; R der G. ist willig, aber das Fleisch ist schwach (ein guter Vorsatz ist zwar oft vorhanden, aber seine Ausführung scheitert an der menschlichen Schwäche; nach Matth. 26, 41); *den/seinen G. aufgeben (1. veraltet, noch ironisch; sterben; nach Klagelieder Jeremia 2, 12: Deine Vorgängerin gab vor vierzehn Tagen plötzlich ihren G. auf [Erich Kästner, Schule 39]. 2. ugs. scherzh.; kaputtgehen, nicht mehr funktionieren: später hat die Vorderachse dann endgültig den G. aufgegeben [DM 34, 1965, 51]); den/seinen G. aushauchen (geh. verhüll.; sterben); jmdm. auf den G. gehen (ugs.; jmdm. äußerst lästig werden): Aber der ist mir mit seinen Fragen auf den G. gegangen (Hörzu 17, 1977, 42); Typen, die jeder schon erlebt hat, wie sie mit selbstgerechter Besserwisserei einem so herrlich unverfroren auf den G. gehen (MM 7. 10. 83, 40); im Geist[e] (in Gedanken, in der Vorstellung): im G. sind wir bei euch; ich sehe sie im G. vor mir; b) Scharfsinn, Esprit: seinen G. sprühen lassen; eine Unterhaltung voller G. und Witz; ein Mann von, ohne G. 2. <o. Pl.> Gesinnung; innere Einstellung, Haltung: der G. der Zeit; in der Klasse herrscht ein kameradschaftlicher G.; Thomas Mann war überzeugt, den deutschen G. im umfassendsten Sinne zu personifizieren (Reich-Ranicki, Th. Mann 12); Wenn wir uns der Verfolgung des freien -es während der Diktatur besinnen ... (R. v. Weizsäcker, Deutschland 31); wir handeln im G. des Verstorbenen (wie es sein Wille gewesen wäre); Die Sowjetunion ist bereit, sich auch künftig an G. und Buchstaben (an die Intention u. den genauen Wortlaut) der in Helsinki unterzeichneten Schlussakte der gesamteuropäischen Konferenz zu halten (horizont 12, 1977, 10); *... wes -es Kind jmd. ist (welcher Art sein Denken, seine Gesinnung in Wirklichkeit ist, wie er tatsächlich eingestellt ist; nach Luk. 9, 55): an ihren Äußerungen erkennt man bald, wes -es Kind sie sind. 3. klares Destillat von unvergorenen, mit Alkohol versetzten Früchten, bes. Beerenfrüchten: In einer Flasche fand sich ein lieblicher Rest gebrannten -es (Fussenegger, Haus 524).
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2Geist, der; -[e]s, -er: 1. a) Mensch im Hinblick auf seine geistigen Eigenschaften: sie ist ein schöpferischer, genialer, erfinderischer, großer G.; er ist nur ein kleiner G.; Das Prinzip des Wider-Worts, des fleißigen Einwands ist nur für kleine -er belebend (Strauß, Niemand 43); die führenden -er unserer Zeit; Eine Selbstmordwelle, der die hervorragendsten, gefeiertsten -er zum Opfer fielen, würde die Völker aufschrecken (Reich-Ranicki, Th. Mann 200); -er wie ... Feuerbach, Wilhelm v. Humboldt, Bentham haben sich ähnlich abschätzig geäußert (NJW 19, 1984, 1062); Kritik an großen -ern verlangt äußerste Genauigkeit wenigstens im Ausdruck, wenn sie in der Sache strittig ist (Stern, Mann 336); R hier, da scheiden sich die -er (in diesem Punkt gehen die Meinungen auseinander); große -er stört das nicht (ugs. scherzh.; das bringt mich nicht aus der Ruhe); b) durch bestimmte Eigenschaften des Wirkens od. Sichverhaltens charakterisierter Mensch: sie ist der gute G. unseres Hauses; Magda. Der gute G. der Familie, ihr Schutzengel (Danella, Hotel 37); das Kind ist wirklich ein unruhiger G.; *dienstbarer G. (ugs. scherzh.; Dienstbote, Dienstbotin; nach Hebr. 1, 14): Zimmerkellner rollen das Frühstück an ... Gefolgt von einer weiteren Schar dienstbarer -er (Hörzu 7, 1981, 22). 2. geistige Wesenheit: Gott ist G.; der Heilige G. (christl. Rel.; dritte Person der Dreieinigkeit); der böse G. (Teufel); der G. der Finsternis (geh.; Teufel); *jmdm. als Heiliger G. erscheinen, jmdm. den Heiligen G. schicken (Schülerspr., Soldatenspr. veraltet; in Verkleidung jmdn. nachts, wenn er schläft, aufsuchen, um ihn zu verprügeln). 3. Gespenst, Spukgestalt: gute, böse -er; ihm erschien der G. des Toten; -er beschwören; du siehst ja aus wie ein G. (siehst ganz blass aus); *von allen guten -ern verlassen sein (ugs.; etw. völlig Unvernünftiges, Törichtes, Konfuses tun).

Universal-Lexikon. 2012.

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